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Grundsätzliche Regelungen

Die Mitglieder des Hessischen Sängerbundes können ab sofort alle Veranstaltungen, auf denen Musik aufgeführt wird, über den Hessischen Sängerbund melden. Dies betrifft auch die bisher sogenannten geselligen Veranstaltungen.

 

Alle Veranstaltungen müssen wie bisher spätestens 14 Tage nach dem Veranstaltungsdatum an die Geschäftsstelle des Hessischen Sängerbundes gemeldet werden.

 

Die bisher nötige Vorab-Meldung von rein geselligen Veranstaltungen an die GEMA-entfällt! Dieses Verfahren bedeutet für die Vereine eine bürokratische Entlastung.

 

Die GEMA-Gebühren für die nicht-chormusikalischen Veranstaltungen tragen aber weiterhin die Vereine. Diese erhalten wie bisher eine Rechnung direkt von der GEMA. Der Hessische Sängerbund übernimmt weiterhin nur die Gebühren für die chormusikalischen Aufführungen gemäß dem Beschluss der Bundeshauptversammlung vom 22. April 2017.

 

 

Bitte beachten Sie folgende Vorgaben:

 

  • Verwenden Sie für die Meldung ausschließlich das aktuelle GEMA-Formular, das sie hier herunterladen können.
  • Bitte geben Sie auf den Meldeformularen ausschließlich die DCV-/HSB-Mitgliedsnummer an. Das Feld für die GEMA-Kundennummer lassen Sie bitte frei.
  • Reichen sie das vollständig ausgefüllte Formular bei der Geschäftsstelle des Hessischen Sängerbundes ein (nicht bei der GEMA).
  • Anstatt die gesungenen Werke in das Formular einzutragen, können Sie auch eine gesonderte Titelliste (z.B. eine Programmheft) in zweifacher Ausfertigung einreichen.
  • Ihre Meldung muss spätestens 14 Tage nach der Veranstaltung in der Geschäftsstelle vorliegen.

 

Falsche, unvollständig ausgefüllte oder zu spät eingereichte Meldungen können zukünftig nicht mehr bearbeitet werden.

 

 

 

Gerechte Verteilung – neue GEMA-Regelung ab 1. Januar 2018

Nachdem der Hessische Sängerbund in den vergangenen Jahren die GEMA-Gebühren seiner Mitgliedsvereine vollständig übernommen hat, wurde auf der Bundeshauptversammlung am 22. April 2017 eine neue Regelung für die Übernahme der GEMA-Gebühren beschlossen.

 

Ziel ist es, eine gerechte Beteiligung der Vereine an den entstehenden Kosten zu erreichen. Bislang haben Vereine, die keine oder nur geringe GEMA-Kosten verursacht haben, Vereine mit hohem GEMA-Bedarf mit finanziert. Zukünftig werden Vereine, die hohe GEMA-Kosten verursachen, stärker in die Finanzierung einbezogen.

 

Die gute Nachricht ist: für die meisten Vereine ändert sich nichts.

 

Ab dem 1. Januar 2018 gilt folgende Staffelregelung für die Beteiligung an den GEMA-Gebühren:

 

  • Bis zu einer Höhe von 100 Euro pro Jahr und Verein übernimmt der Hessische Sängerbund die GEMA-Gebühren vollständig.
  • Bei Kosten von 100,01 Euro bis 200 Euro pro Jahr zahlt der Verein 20% der anfallenden GEMA-Gebühren.
  • Bei Kosten von 200,01 Euro bis 300 Euro zahlt der Verein 30 % der anfallenden GEMA-Gebühren.
  • Bei Kosten von 300,01 Euro bis 500 Euro zahlt der Verein 40 % der anfallenden GEMA-Gebühren.
  • Bei Kosten über 500 Euro zahlt der Verein 50 % der anfallenden GEMA-Gebühren.

 

Die gute Nachricht: Etwas mehr als drei Viertel der Mitgliedsvereine des Hessischen Sängerbundes fallen in die erste Kategorie. Sie veranstalten maximal drei Konzerte im Jahr und nehmen keinen oder nur einen geringen Eintritt.

Für diese Chöre ändert sich nichts. Die anfallenden GEMA-Gebühren übernimmt weiterhin vollständig der Hessische Sängerbund.

 

Etwa 15 Prozent der Mitgliedschöre verursachen jährlich zwischen 100 Euro und 200 Euro an GEMA-Gebühren. Im Jahr 2016 waren dies 170 Vereine. Diese tragen ab 2018 20% der von ihnen verursachten GEMA-Gebühren. Die betroffenen Vereine zahlen dabei maximal 40 Euro.

 

In den Bereich zwischen 200 Euro und 300 Euro fallen knapp 3 Prozent der Mitgliedsvereine. Hier werden maximal 90 Euro im Jahr fällig. Den Bereich zwischen 300 Euro und 500 Euro erreichen etwas mehr als 2 Prozent der Vereine. Diese bezahlen maximal 200 Euro pro Jahr.

 

Mehr als 500 Euro GEMA-Gebühren haben 2016 nur 11 Vereine erreicht (das sind knapp 2 Prozent der Vereine, die GEMA-Meldungen eingereicht haben). Davon haben vier Vereine GEMA-Gebühren von mehr als 1000 Euro, ein Verein sogar mehr als 2000 Euro verursacht.

Diese Vereine haben meist mehrere Konzerte gegeben und haben in jedem Fall hohe Eintrittspreise verlangt. Sie hatten entsprechend hohe Einnahmen aus ihren Konzerten und beteiligen sich zukünftig zu 50 Prozent an den entstehenden GEMA-Kosten.